Vom 02. Bis zum 05. Juni fand wieder einmal das Pfingstlager des BdP Landesverbandes NRW im Dortmunder Volksgarten in Mengede statt. Hierzu trafen sich die verschiedensten Stämme aus ganz Nordrhein-Westfalen, die im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder NRW organisiert sind. Mit rund 550 Teilnehmern und circa 130 Zelten war das Lager dieses Jahr wieder gut besucht. Gelagert wurde in Stämmen, wobei sich einige Stämme für Stammesbegegnungen zusammenschlossen und gemeinsam lagerten. Darüber hinaus wurde ein Café aus Zelten errichtet, welches als Begegnungsstätte für Jedermann*frau genutzt wurde.

Die Verpflegung der Stämme übernahmen diese selbst und so wurde auf dem gesamten Lagerplatz verschiedenstes gekocht und zubereitet. Dipsy, der das gesamte Pfingstlager organisierte und plante, sorgte darüber hinaus für einen Kühlwagen, in dem die Stämme ihre Lebensmittel lagern konnten.

Thematisch wurde für dieses Jahr das Motto „Winkinger“ gewählt. Daran wurde dann auch das Programm des Landes, aber auch jenes der Stämme angepasst. So verwunderte es nicht, dass der/die ein oder andere als Wikinger verkleidete Pfadfinder*In über den Platz wartete oder ein Wikingerschiff mit Mast errichtet wurde.

Programmatisch wurde auch wieder einiges erdacht und angeboten. So fand der Singwettstreit wieder statt, welcher von einem eigens dafür eingerichteten Arbeitskreis geplant wurde. Doch zunächst fanden am Freitag die Anreise und der Aufbau durch die Stämme statt. Abgeschlossen wurde der Freitag durch eine späte StaFü-Runde, bei der die jeweiligen Stammesführer*Innen zusammen kamen. Am Samstagmorgen folgten dann um 9:30 Uhr die offizielle Lagereröffnung, bei der der Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch die Pfadfinder willkommen hieß und daran anschließend der Beginn des Landesprogrammes. Nach der Mittagspause sollte das Landesprogramm dann weiter fortgesetzt werden, doch das Wetter hatte andere Pläne. Monsunartig regnete es auf die Teilnehmer herab, sodass der Sicherung der Materialen und Lager höhere Priorität beigemessen werden musste. (Bereits beim Aufbau am Freitag hatte es stark geregnet.) So wurden Jurten nachgespannt und Material verstaut. Es half wenig, also machte man aus der Situation das Beste und besann sich auf den Spaß. Schließlich versprach der matschige und rutschige Lagerplatz eine Menge davon. Das Landesprogramm wurde dann noch bestmöglich fortgesetzt.

Der Sonntag stand dann im Zeichen der Stämme. Diese hatten ihr eigenes Programm geplant und durchgeführt. Zwischenzeitlich trafen sich die verschiedenen Meutenführungen wie auch die Sippenführungen zum gemeinsamen Austausch.

Um 17 Uhr kam es dann zum Singwettstreit. Hier traten die Stämme in verschiedenen Kategorien gegeneinander an um die begehrten Trophäen bis zum nächsten Jahr ihr Eigen nennen zu können. Am Montag gab es neben dem großen Abschluss, nun nur noch den Abbau, welcher um Glück trocken über die Bühne ging.

Alles in allem war dieses Pfingstlager, trotz des Regens, ein sehr erfolgreiches. Dies ist vor Allem der vielen ehrenamtlichen Arbeit vieler engagierter Menschen zu verdanken.

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